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Peter Sloterdijik – Das Zeug zur Macht

Dieser Text ist das Transskript eines Vortrags auf der Konferenz “Communication next”, Karlsruhe 2006

1. Das Tausendjährige Reich der Kompetenz – Zum Selbstbegriff der modernen Welt
2. Simulation von Souveränität – Über die Geburt des Design aus dem Geist des Rituals
3. Kompetenz als Revisionskompetenz – Design unter dem kategorischen Imperativ der Warenwelt
4. Auf das Ego angewandte Kunst
5. Im Titanenkampf

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Es besteht bei fast allen, die über das Wesen der Modernität nachgedacht haben, ein mehr oder weniger aus­drücklicher Konsensus darüber, daß das Weltalter, in dem wir leben, ein riesiges Experiment der primären technologie­fähigen Nationen über das Motiv der grenzenlosen Steigerung von Macht und der immerwährenden Intensivierung des Lebens darstellt. In diesem Weltexperiment entdecken sich die modernen Subjekte – fortschreitend von Generation zu Genera­tion – als Träger eines spezifischen Willens zur Macht.

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SIMPLE UND STUPID – IN DER TAT

In der Schweiz sorgte ein Plakat der SVP für einigen Wirbel. Es wurde für den
Volksentscheid zum »Minarett-Verbot« gestaltet, ausgerechnet von einer deutschen Agentur. Es stellt sich die Frage: Wie weit darf das Recht auf freie Meinungsäußerung gehen? Am Institut »Design2context« wurde dieses Thema diskutiert und dazu aufgerufen, den öffentlichen Raum wieder zurückzuerobern.
Andreas Koop saß dabei mit auf dem Podium.

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Andreas Koop

Andreas Koop ist Grafik-Designer und führt seit 15 Jahren ein renommiertes Designbüro im Allgäu und in München. Seine Arbeiten wurden mehrfach international ausgezeichnet. Hinzu kommt der Bereich »oekoop«, in dem ökologisch sinnvolle Gestaltungslösungen entwickelt werden. Nebenbei engagiert er sich als Dozent, Autor und einer sich derzeit konstituierenden Design-forschung. So beispielsweise am Institut »Design2context« an der […]

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Unter der Oberfläche sexy durchschillern – die erste Ausgabe von Neuwerk

Vorab: wir wollen diesem Heft, das ja eigentlich ein Buch ist, kein Haar krümmen, ihm nicht das winzigste Eselsohr zufügen – denn das zarte Pflänzchen der Designkritik in Deutschland, hier in Gestalt von Texten mit wissenschaftlichem Anspruch, gilt es zu pflegen und zu hegen. Neuwerk, mit viel persönlichem Einsatz von Absolventen der Uni Burg Giebichenstein Halle herausgegeben, ist so eine Pflanze – und sie ist wunderbar, punkt.

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Neuwerk – das Vorwort

Oberflächen/Untersichten Vorwort Designforschung trägt das Los der späten Anerkennung. Sie ist als Disziplin jung – freilich nur in ihrer akademischen Figur, denn als notwendiges Nachdenken über das Herstellen von Dingen hat sie immer existiert – und gesellt sich in einer Zeit zu den Wissenschaften, da die besten Plätze vergeben sind. Der Designwissenschaft wird man auch […]

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Neuwerk – Zeitschrift für Designwissenschaft

Neuwerk ist die erste Zeitschrift für junge Designforschung in Deutschland
herausgegeben von Studierenden der Burg Giebichenstein.

Die erste Ausgabe ist am 26.11 2009 erschienen und steht unter dem Thema Oberflächen / Untersichten. 22 junge ForscherInnen verschiedener Gestaltungs- und Wissenschaftsdisziplinen kommen darin in 196 Seiten zu Wort und untersuchen Möglichkeiten des Designs zwischen Styling und Metadisziplin.

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Dr. René Spitz: Die Designsammlung des MAK Köln

In dieser Folge der Hörfunkreihe Designkritik des WDR rezensiert Dr. René Spitz die von Mattheo Kries kuratierte Dauerausstellung des Museum für Angewandte Kunst in Köln.

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Dr. René Spitz: Concorso D’Eleganza

Diesmal berichtet Dr. René Spitz von einer sich alljährlich wiederholenden Nobel-Veranstaltung im italienischen Como. BMW richtet hier die Oldtimer-Schau “Concorso d’Eleganza” aus, die nicht nur die top-notch Community der Autoliebhaberei aus aller Welt versammelt, sondern auch kritische Fragen geradezu herausfordert.

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Birgit S. Bauer

Prof. Birgit S. Bauer, *70 in Frankfurt am Main
Professorin für Designkonzeption in Berlin

Schreibt u.a. für Designreport, Publikationen des Deutschen Fachverlags, Artnet u.a.

– 2004 “Krisendesign – ein Essay” Braun-Feldweg-Förderpreis designkritische Texte
Die Arbeit befasst sich in kaleidoskopartigen Interviews und Textentwürfen mit der instabilen Verfassung der Designbefindlichkeit.

Birgit Bauer lehrt als Professorin für Designkonzeption im Studiengang Kommunikationsdesign der HTW Berlin.

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Dr. René Spitz – Designkritik: Max und Moritz

Max und Moritz, die Designklassiker von Bauhaus-Legende Wilhelm Wagenfeld (über den ein Kollege mal sagte, er habe einfach zu dicke Finger …

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Dr. René Spitz

Dr. René Spitz:

(Auszug aus dem zugehörigen Wikipedia-Eintrag)
Spitz absolvierte ein Studium der Alten Geschichte, Mittleren und Neueren Geschichte, Germanistik und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Universität zu Köln. Er wurde dort 1997 an der Philosophischen Fakultät mit einer Arbeit über die politische Geschichte der Hochschule für Gestaltung Ulm promoviert.

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Das Projekt ist die Welt – Jerszy Seymour bei Esther Schipper

Jerszy Seymour zeigt Einrichtungsgegenstände in der Galerie Esther Schipper. Und entgegen aller Bedeutungsversessenheit zeitgenössischen Designs sind die Dinge zum Gebrauch bestimmt und deuten an, was Design ist: Service.

Via http://www.artnet.de

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Eins zu Null für Null – Nullpunkt. Nieuwe German Gestaltung in Herford

Die Ausstellung “Nullpunkt. Nieuwe German Gestaltung” im MARTa Herford zu Anfang des Jahres wurde kuratiert von Max Borka, einem Belgischen Designkritiker. Wie er die deutsche Designlandschaft begreift und welche Probleme für Ihn in der typisch deutschen Denkweise liegen, beschreibt dieser Artikel.

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