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Der folgende Content hat nichts, aber auch gar nichts mit unserem Sujet zu tun, sondern wird von der Firma Depositphotos bezahlt. Oder doch, vielleicht doch: Außer dass man vielleicht sagen könnte, dass jeder Designer immer mal wieder mit Stockfotos in Kontakt kommt. Designkritik.dk ist (immernoch) eine ehrenamtliche, private Initiative – deshalb sind wir mitunter auch froh, wenn sich die Gelegenheit zum Blog-gerechten Geldverdienen ergibt. Die Kritik soll in diesem Artikel deshalb auch anklingen, wir haben keine Vorgaben und würden uns auch nicht nach solchen richten. Da ich selbst in meiner Arbeit als Designerin viel redaktionellen Content bebildern muss, kam mir die Anfrage von Deposit ganz gelegen.
Ein Review des Bilderdienstes Depositphotos: Abgesehen von Handling, Ablauf von Bestellungen und dem Sortiment, woran es im Vergleich zu anderen Mikrostock-Plattformen nichts auszusetzen gibt – kann man grundsätzlich sagen, dass im digitalen Bildermarkt eindeutig die Untergrenze eines sich verbreitenden Marktes erreicht ist. Breit und flach ist das Angebot. Günstige Stockbilder gibts fast überall. Bei Depositphotos sind sie jetzt noch einmal billiger, das heißt man zahlt für ein hochauflösendes Bild teilweise nur 1,99 Euro. Für diese Preise sorgt eine riesige Bilderflut im Netz. Sogar kostenfreie Fotos gibt es über ein Probeabonnement des Anbieters. Für die, die viele Bilder brauchen, ist sicher auch die recht ordentlich Deutsch verschlagwortete Datenbank eine Hilfe.

Erst seit Mitte 2010 am Start hat Depositphotos mittlerweile schon die 5 Millionen-Bilder-Grenze überschritten. Nur mit massiver Präsenz ist in dem enger werdenden Mikrostock-Geschäft noch ein Blumentopf zu gewinnen, und trotzdem scheint es immer noch lukrativ zu sein. Mikrostock heißt, dass hier jedermann nicht nur kaufen, sondern auch Fotos verkaufen kann. Wobei wir mal wieder bei dem Wandel wären, der dem Urhebertum widerfährt. Amateure professionalisieren sich, Profis geraten in die Defensive. Und eigentlich gibt es bei dieser Demokratisierung von Design auch wieder Kleine, die begeistert sind und Große, die enttäuscht sind – die Fotografen beispielsweise entgegen hunderten jubelnden Amateuren, die jetzt auch mit ihrem Hobby Geld verdienen.

Wer also mal ein Bild von einer einzelnen Praline braucht, wird den Bilderdienst in Anspruch nehmen – als ganz normales Tool.

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