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Nachwuchspreis für Designkritik: bf-Preis 2012

Designkritik ist rar. Doch es gibt sie, die Initiativen, die der Designkritik und ihrer gesellschaftlichen Relevanz Rechnung tragen. Dazu gehört der einzige deutsche Förderpreis für designkritische Texte, der bf-preis, der seit 2003 regelmäßig ausgelobt wird und ohne den es diese unsere Seite wohl auch nicht in dieser Form geben würde. Durch den Gewinn des bf-preises 2003 begann bei mir eine Entwicklung, die das Nachdenken und Schreiben über Design zu einem meiner festen beruflichen und persönlichen Anliegen hat werden lassen. Deshalb ist es wichtig, dass ihr mitmacht!

braun-feldweg
Wilhelm Braun-Feldweg

Namensgeber des Förderpreises ist der Designer Wilhelm Braun-Feldweg (1908–1998), der neben richtungsweisenden Entwürfen auch mit engagierten Texten in die Geschichte eingegangen ist. Initiatorin und Ausloberin des Preises ist die Enkelin des Entwerfers mit Profil, Benita Braun-Feldweg, Architektin in Berlin und die Pflegerin des Nachlasses von Braun-Feldweg.

Seit 2003 ist der Braun-Feldweg-Preis eine Chance für Studierende und Absolventen, mit ihren Texten ein größeres Publikum zu erreichen. Hauptpreis ist die Veröffentlichung des Siegerbeitrags im renommierten Niggli-Verlag, der schon in den letzten Jahren maßgeblich zum Erfolg der Braun-Feldweg-Preisträger beigetragen hat. Ansporn, tiefer in die Beschäftigung mit kritischen Themen einzusteigen ist auch die Jury die aus Werner Aisslinger, Prof. Anna Berkenbusch, Prof. Egon Chemaitis, Thomas Edelmann, Hamburg, Prof. Dr. Florian Hufnagl, Direktor Die Neue Sammlung München besteht.
Flankiert wird der Preis durch jährlich wechselnde Mentoren, die durch Kommentierung des Siegerbeitrags den Diskurs auf den Weg bringen. In diesem Jahr hat diese Rolle Lucas Verweij übernommen. Tätig u.a. als Direktor einer Architekturschule in Rotterdam und für das Designinstitut Premsela, operiert seit 3 Jahren vom Standort Berlin aus als Autor, Redner, Moderator und Initiator in Sachen Design. Siehe auch lucas-berlin.blogspot.com.

Mut, mit eigenen Forschungsansätzen, Essays und eigenwilligen Formaten in den Diskurs einzusteigen ist gefordert. Die in den vorigen Jahren behandelten Themen der Designkritik, repräsentieren die zeitgenössischen Problem- und Handlungsfelder von Design: Digitale Parallelrealitäten, Helfen durch Design in Entwicklungsländern, ökologisch sinnvolle Mode, Was Heimat bedeutet  und, als allererster prämierter Text: Krisendesign. Jede Textform ist preisfähig: Essay, Kritik, Reportage, Polemik, Porträt einer Person oder eines Unternehmens, Analyse, Dokumentation etc.

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