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DESIGNLITERATUR: Texte zur Typografie – Positionen zur Schrift

“Ein wirklich gut gemachtes Buch ist nur von einer Elite als solches erkennbar; die übergroße Anzahl der Leser empfindet seine exzeptionelle Qualität nur dumpf.” (Tschichold, Graphik und Buchkunst, 1946)

Dieses Zitat findet sich im wirklich gut gemachten Buch von Petra Eisele und Isabel Naegele. “Texte zur Typografie – Positionen zur Schrift” versammelt 222 Texte zur Typografie von 1900 bis 2011. “Verwendet euer schönes Material mit Bedacht”, rät Jakob Erbar 1922 in seinen “Zehn Lehrsätzen für die Jünger der schwarzen Kunst” und taucht den Leser in die jüngere deutsche Typografiegeschichte. Dies gelingt besonders gut, da die Typografie der meisten Texte im Faksimile abgebildet ist.

Damit ist ein reiches Quellenwerk zur Typografie in Deutschland entstanden. Bekannte Bauhaus-Positionen sind natürlich stark vertreten. Aber auch in der Zeit davor und danach haben Typografen etwas zu sagen: “die guten alten Regeln, sie gelten und sie gelten nicht” (Willberg & Forssmann, Lesetypografie, 1997). “Texte zur Typografie – Positionen zur Schrift” ist Geschichtsbuch, Kanon der Buchgestaltung und Materialsammlung für noch einige Forschungsarbeiten.

 

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Ein Kommentar


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  1. Jan-Henning Raff,

    Die dazugehörige Ausstellung tourt! Station im Bauhaus Archiv Berlin bis 5. August 2013.

    Ein Beitrag dazu im Eye-Blog von Jessica Jenkins:
    http://www.eyemagazine.com/blog/post/tear-off-type-walls-in-berlin